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Typografie

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    Typographie (oder Typografie) ist die Gestaltung von Schrift und Text im Druck und auf digitalen Medien. Sie umfasst die Auswahl von Schriftarten, Schriftgrößen, Zeilenabständen, Ausrichtung und den Einsatz von Schriftschnitten (z. B. fett, kursiv).

    Einfacher gesagt ist die Typographie jenes Fachwissen, das sich damit auseinandersetzt, dass es von Bedeutung ist, wie man Zeichen auf ein Blatt Papier setzt: groß genug, nach den Regeln der klassischen Druckart, mit den Bedingungen der Rechtschreibung, klar genug, um gelesen zu werden, und bei Büchern und Zeitungen auch sparsam genug, um den Bogen Papier sinnvoll auszunutzen.

    Wichtige Begriffe:

    • Schriftart (Font): Eine Familie von Schriftschnitten (z. B. Regular, Bold, Italic).
    • Serif: Schriften mit kleinen Endstrichen an den Buchstaben (z. B. Times New Roman).
    • Sans Serif: Schriften ohne Endstriche (z. B. Arial, Helvetica).
    • Laufweite: Abstand zwischen den Buchstaben.
    • Zeilenabstand: Abstand zwischen den Textzeilen.
    • Ausrichtung: Links, rechts, zentriert oder Blocksatz.

    Im Kontext von Print-on-Demand und personalisierten Produkten ist Typographie ein zentrales Gestaltungselement: Auf Tassen, Karten, T-Shirts und anderen Produkten entscheidet die Schriftwahl maßgeblich über Wirkung und Lesbarkeit. Ja, man sollte Regeln kennen, wenn man sie brechen möchte. Aber andererseits: Wer für sich etwas gestaltet, darf wirklich alles.

    Weil Zazzle das extrem gut erlaubt, gefällt es mir besonders! Sie müssen nicht wie ich Design studieren oder eine Ausbildung zum Drucker oder Typografen machen. Sie haben sogar auf dem Mobiltelefon alles zur Hand, um einen Roman zu schreiben und sofort in Druck zu geben.

    Mit dem Hinweis auf Lehrberufe sei aber noch etwas gleich vorweg gesagt: Vieles, was man da auf dem Telefon so schnell bedienen kann, hat jemand als Beruf erst entwickeln müssen. Schriften sind fast immer von gelernten, ausgebildeten Menschen entwickelt worden, die auch von ihrer Arbeit leben müssen. Designer, die etwas gestalten, opfern ihre Lebenszeit nicht nur; sie machen es als Arbeit. Copyright und Urheberrecht muss man als sozialer, freundlicher Mensch ernst nehmen. Es sind immer Menschen, denen man etwas wegnimmt, wenn man ihre Werke nutzt, aber dafür nicht zahlt. Noch.

    Viele Schriftarten sind urheberrechtlich geschützt. Für die Nutzung in eigenen Designs, besonders im kommerziellen Kontext, müssen die jeweiligen Lizenzbedingungen der Schriftanbieter beachtet werden. Nicht alle auf dem Computer installierten Schriften dürfen ohne Weiteres für den Verkauf von Produkten verwendet werden.

    Dieses Detail ist wichtig, falls ein Projekt einmal die private Ebene verlässt. Es ist eines, eine Karte zu erstellen, und etwas anderes, für seine Firma ein Poster oder Plakat zu erstellen. Sie ahnen es: Was man privat nutzen darf, muss man gewerblich anders bezahlen.

    Das wirklich Spannende an einem Online-Anbieter: Sie kaufen ein, den Rest machen sie. Die Schriften hat der Anbieter lizenziert. Macht den Al

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