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Im Doggen-Fundus, still und sacht, wird Alltagskram zur Hundepracht.
Ein Ohr, ein Fleck, ein großer Schuh – und plötzlich ist es Kunst pur.

Hier sammle ich, was Freude macht, was Doggen heimlich groß entfacht. Mal schaurig schön, mal seltsam wild, mal nur ein Schatten, der ein Bild.​ Wer Doggen liebt, erkennt sofort:
Die führen leise Samtpfot’ Wort.


Die Dogge ist fast wohnungsweit,
doch innen drin viel Zärtlichkeit.
Sie bebt beim Klingeln, schnarcht beim Ruh’n,
und will doch meistens gar nichts tun.

Die Dogge ist fast wohnungsweit,
doch innen drin viel Zärtlichkeit.
Sie bebt beim Klingeln, schnarcht beim Ruh’n,
und will doch meistens gar nichts tun.

Ein Sofa, das der Mensch mal kaufte,
wird Doggenliege, leicht beklaute.
Ein Kissen hier, ein Krümel dort –
die Dogge wohnt an jedem Ort.

Wenn Doggen laufen, wankt die Welt,
der Kaffee wippt, das Glas zerfällt.
Doch wenn sie leise atmen, sacht,
wird selbst ein Chaos weich und sacht.