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Print on Demand

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    Im Online-Kontext der Drucksachen gibt es dennoch Variationen, da sich mehrere Gebilde darunter leicht verwechseln lassen.

    Es ist POD, wenn man auf Amazon Merch etwas kauft; es ist auch POD, wenn man per Dropshipping eine Mischung aus zwei Diensten anbietet, bei dem einerseits ein Shop existiert oder eine Verbindung zu einer Verkaufsplattform wie eBay, Amazon, Etsy besteht und andererseits eine Druckerei oder ein Dienst dafür sorgt, der am Ende das Produkt erstellt.

    Im Kern geht es aber immer darum, dass über eine Online-Seite eine Art von Shop präsentiert wird, die nicht zwingend das fertige Produkt anbietet, sondern ein Bild. Ein Dienst hinter diesem Shop stellt das Produkt her und versendet es oder beauftragt den Versand – und zwar immer erst dann, wenn jemand eine Bestellung getätigt hat.

    Auch hier ist wichtig, Design, Hersteller, Produktion, Logistik: vermutlich sind es immer völlig andere Betriebe die das anbieten. Oder Einzelpersonen und Dienste und so weiter. Jemand erstellt das Blatt Papier, ein anderer hat einen Druckerei, ein anderer hat eine online Seite auf der man einen Shop einrichten kann, jemand sitzt Zuhause amüsiert am Mobiltelefon und findet das letzte Foto von seiner Dogge sagenhaft schön und will es der Oma als Grußkarte senden. Man kann in die Drogerie gehen und dort drucken, eingeschränkt. Aber, online lässt sich das feiner machen. Und wer öfters fotografiert, kann es umso weiter ausbauen. Das coole: Es sind nur Daten, die dabei zuerst entstehen. Kein Blatt Papier wurde verschwendet, welches niemand kauft. Auf Daten verbrauchen Energie, jedoch weniger. Wenn man das Produkt haben will, wird es erstellt. Keine Lagerkosten. Viel weniger Aufwand mit logistischen Fragen.

    Im klassischen Laden ist alles griffbereit erstellt: Das T-Shirt im Laden wurde Monate oder Jahre zuvor gestaltet, woanders wuchs der Rohstoff dafür, woanders wurde das Garn gewoben, woanders näht jemand diese Shirts, und eventuell erfolgt auch woanders eine weitere Veredelung. Die klassische Jeans kann in einem Land genäht und in einem anderen auf „Used“ getrimmt werden. Wenn sie im Geschäft ankommt, ist entweder ein Markenname und ein „Made-in“-Hinweis darauf, oder unter dem Markennamen versammelt sich alles ohne genauere Angaben. Und dann will man seinen Namen drauf schreiben, für die Fussball Mannschaft der Kinder. Und schon wieder es kompliziert, weil das wieder ein anderes Thema ist.

    Papier ist geduldiger als Textilien – dennoch kann man schlecht Einladungen vorbereiten, die dann nur noch um einen Namen ergänzt werden. Sehr lange war das so: Die Druckerei vor Ort hatte ihre paar Schriften, konnte sie auf den Tiegel setzen, und damit war schon festgelegt, was und wie viel gedruckt werden kann.

    Inzwischen sind digitale Druckverfahren ganz anders in der Lage, alles zu drucken, was wir uns vorstellen: Fotos, gemischt mit Lacken, Folien, Text, Hoch- und Tiefdruckverfahren.

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