Große Hunde, kleine Hunde – wer mit mehr als einem Vierbeiner lebt, kennt die stillen Verhandlungen auf dem Wohnzimmerteppich.
Da sitzt die riesige Dogge, sanftmütig, faltig, leicht melancholischer Blick, und schaut auf den Zwerg herab. Der Kleine wiederum hat das Selbstbewusstsein eines Rudelführers und stellt die entscheidenden Fragen des Zusammenlebens: Wer bekommt wie viel von der Decke? Und wer gibt am Ende freiwillig nach?
Genau aus dieser Alltagsdynamik ist das Decken-Motiv entstanden. Zwei Hunde, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aber denselben Fleck Wärme beanspruchen. Familie eben.
Die Sprechblasen auf dem Entwurf sind dabei nur der Anfang. Am Ende weiß jeder selbst am besten, welche Macken, Drohungen oder Kosenamen die eigenen Hunde täglich austauschen. Deshalb sind die Dialoge frei editierbar – egal ob die Dogge um Gnade bettelt oder der Terrier die Bedingungen für die Nacht diktiert.
(Bei uns lag immer die Große, weil taub, auf der Kleinen. Half nicht, egal wie laut sie wurde…!)
