Doggen in Not

Inzwischen hat sich die Situation im Lande ein wenig verändert, was Deutsche Doggen betrifft, die in Not geraten. Aktive Organisationen gibt es zwar noch, doch im Zeitalter von Facebookvermittlungen und schwindendem Interesse am Ehrenamt hat sich die Front anders aufgestellt.

Tierfreunde Niederbayern e. V.

Derzeit empfehlenswert, nebenbei ein eingetragener Verein, zudem seit Jahren aktiv verbleiben fast nur noch die Tierfreunde Niederbayern als feste Organisation die hier genannt werden kann. Aber sie sind nach wie vor in der Besetzung die sie es waren, werde auch nur älter und haben bei den Belastungen die Notdoggen mit sich bringen, sicher nicht die Mittel sich auf einmal neu zu erfinden. Dennoch, 100% empfehlenswert für Menschen die eine Dogge suchen wie auch eine Dogge, leider, abgeben müssen: Tierfreunde Niederbayer, http://www.dogge-in-not.de oder http://www.tierfreunde-niederbayern.de/

Und danach kommt erst einmal nichts. Nichts. Und wieder nichts.

Es war einmal: Doggenschutz und Doggen-Nothilfe e. V.

Doggenschutz hat sich ohnehin immer anders für Doggen eingesetzt. Zwischen Unterstützung zur Vermittlung, Hilfe bei Kontrollen und irgend etwas anderes ist die Hilfe einzuordnen. Kommerzielle Interessen lassen sich hier sicher ausschließen. Schon dafür wird es hier aufgeführt. Eigentlich hätte Doggenschutz sich nicht neben der Doggen Nothilfe aufstellen sollen. Aber… Menschen sind eben selten immer miteinander verträglich, selbst wenn sie das von ihren Doggen meist so erwarten.

Die Doggen Nothilfe, zwar auch einVerein, sogar eingetragen, aber…  Nichts desto Trotz, es gibt Menschen die aus einer persönlichen Überzeugung für Doggen aktiv sind. Frau Gorski dürfte eine Idealistin sein, die weit länger für Doggen in Not aktiv ist als alle anderen zusammen.

Beide Initiativen haben ihren Dienst größtenteils eingestellt.

Weitere:

Von Anfang an nicht so angetan bin ich vom Konzept von Notdogge e.V. – Ein Verein ist eben doch auch nur so gut wie seine Mitglieder. So sehr es menschlich nahe liegend ist zu glauben, Doggenzüchter und Doggentierschutz müssten mehr zusammen arbeiten, so sehr verkennt dieser Ansatz die unterschiedlichen Wesen dieser verschiedenen Menschengruppen. Wer züchtet hat eigene Interessen. Wer sehr gut Züchtet, hat eigentlich keine Notdoggen. Und wer welche produziert, hat sowieso kein Interesse daran. Schlimmer als dies wiegt für mich die Art der Doggenhaltung hier in den Pflegestellen.

Ich bin gegen jede Form der Zwingerhaltung. Muss man da immer wieder erklären warum? Nicht nur weil Doggen zu sensibel dafür sind, irgendwo allein zu sein. Das, was Menschen lernen, wenn sie ein Lebewesen im Zwinger abstellen können, kann ich nicht unterstützen.
Ferner kann ich immer noch nicht verstehen, warum es Menschen gibt, die Schutzdienst mit Doggen betreiben. Es soll ja auch Menschen geben die glauben die NSA würde wirklich Terrorismus verhindern können.

Der DDC:

Genau genommen hat der Deutsche Doggen Club DDC 1888 e. V. auch eine Tierschutzbeauftragte. Aber immer noch gar kein (bekanntes) Konzept oder Strategie für Doggen in Not. Die Beauftragte hat wohl auch mehr das Anliegen Tierschutz-Themen die ein Zuchtgeschehen tangieren aufzuarbeiten. Eine Vermittlung jedenfalls gibt es nicht. Wer aber Notstände gerade im DDC Bestand kennt, sollte es immer nicht unterlassen sich hier zu melden. Der DDC muss einfach aktiver werden für das, was dieser Verein eigentlich Produziert: für die Deutsche Dogge!

Privatpersonen:

Privatpersonen im Lande unterhalten unterschiedliche Online Plattformen, Gruppen, Seiten und Homepage die wir auch immer auch Doggen in Not helfen wollen. Ich für meinen Teil bin bedingt durch die allgemeine Lebenssituation auch nur noch in dieser Form aktiv. Wobei ich bereits an etwas Neuem arbeite! Wird aber erst nächstes Jahr erscheinen können. Ohne für andere Menschen sprechen zu wollen, diese Seiten versuchen auf Doggen in Tierheimen, bei den Organisationen und Privatpersonen aufmerksam zu machen. Weil es im Lande keine einheitliche Vermittlungsplattform gibt. Da machen es andere Länder schon längst besser! Links dazu:

http://www.helft-doggen-in-not.de – Homepage
http://www.facebook.com/DeutscheDoggeninNot – Facebook Seite

Schweiz, Österreich

I. Ein Blick über die Landesgrenzen sei erlaubt. In der Schweiz ist SOSDoggen als Teil des dortigen Doggenclubs nach wie vor aktiv. Erstaunlich, wenn man bedenkt wie klein der Doggenverein in der Schweiz ist, wie viele Doggen eigentlich Hilfe brauchen. SOSDoggen Schweiz gibt mir zu denken, es scheint keine Konsequenzen für den Verein zu haben, welche züchtenden Mitglieder welche Probleme haben. SOSDoggen Schweiz bleibt dennoch ein guter Ansatz, zwischen Zuchtverband und Tierschutz einen Weg zu suchen. Auch hier aber begeistern mich Zwingerhaltung und die kritische Nähe zu Züchtern aber rein gar nicht.

II. In der Schweiz wurde die erste Stiftung ins Leben gerufen, die sich für Doggen in Not einsetzt. Es bleibt abzuwarten, ob sie das verstehen, was sie tun, oder eine Idee abhängig von der Arbeit die nicht alle Menschen ehrenamtlich machen können, vielleicht doch nicht sehr erfolgreich wird. die Moiren Stiftung ist jedenfalls die praktisch einzige neue Stelle, die sich in den letzten 10 Jahren Deutschen Doggen verschieben hat. Was auch beachtlich ist, denn es werden nicht weniger Doggen gezüchtet als früher. Viel eher verhilft das Internet zu wahnsinnig dummen Transaktionen so dass mehr denn je Doggen zwischen Besitzer gewechselt werden als würden diese Tiere nicht leben sondern aus Stahl geschweißt worden sein.

Verschwunden:

Nicht mehr dabei sind SOSDoggen Deutschland, schreibt auf Facebook noch oder auch hier , aber sonst ist keine Aktivität mehr gegeben. Die Doggen Rettung ist seit Jahren nicht mehr aktiv. Doggen im Tierheim, ist nicht einmal mehr als Domain da.

Wichtig:

Was gibt es kritisches noch dazu zu sagen? Doggen, die ein neues Zuhause suchen, werden oft inseriert auf diesen kostenlosen Anzeigenplattformen. Aber wer daran Interesse hat, sollte nicht vergessen die Augen zu öffnen und normal Menschlich miteinander umzugehen. Hunde nicht frei kaufen! Hunde nicht ohne Nachweis (Vertrag!) erwerben. Und auch nicht erwerben, wenn nicht geklärt ist, was passieren soll, wenn es wieder erwarten nicht funktioniert im neuen Zuhause. Aus Mitleid kauft man nicht. Und wenn Missstände offenbart werden, schweig man und frau nicht! Die örtlichen Ämter (meist Ordnungs- und / oder Veterinäramt) können mehr erreichen als jeder oben genannte Doggen Verein. Weil sie hier Rechte haben, die kein Tierschutzverein hat.

Das lokale Tierheim sollte bei der Suche nie übersehen werden. Hunde im Tierheim sind an sich schlechter aufgehoben als bei einem Notverein. Somit, bitte immer vor Ort im Tierheim nachschauen!
Alle „Doggen in Not“ Vereine haben es dagegen fast leicht, denn sie können sich auf das einrichten, was sie besser können, ohne in der Pflicht zu stehen, jeden Notfall aufzunehmen. Deswegen sollten wir aber auch eben besser als jedes Tierheim sein. Mindestmaß ist nicht das Ziel!

Kommentare, Anregungen und Neuigkeiten, können gleich hier hinterlassen werden.

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